Geschichte von Paraguay vor der Kolonialzeit

Über die Besiedlung Amerikas gibt es die unterschiedlichsten Theorien. Nach der bekanntesten Theorie betraten gegen Ende der Eiszeit vor 12000 Jahren die ersten Jäger und Sammler aus Ostasien kommend erstmals den amerikanischen Kontinent. Auf dem Gebiet der heutigen Behringstraße gelangten sie über eine Landbrücke auf den Kontinent. Rund tausend Jahre später treffen dann die ersten Gruppen an der Südspitze Südamerikas ein.

Nach Ansicht anderer Forscher sollen jedoch schon wesentlich früher Menschen aus den Gebieten des heutigen Japans, Chinas und Südostasien in Südamerika eingetroffen sein.

So könnte die Besiedelung Südamerikas auch unabhängig von der des Nordens erfolgt sein.

Die Indianer schufen in Mittel- und Südamerika Hochkulturen von denen die Reiche der Azteken Inkas und Mayas zeugen.


Als erste Europäer landeten die Wikinger unter Leif Erikson im Jahre 1000 n.Chr. an der neufundländischen Küste.
Anderen Quellen zufolge soll schon 963 n. Chr. der Wikinger Ari Marsson nach einem Sturm an einer unbekannten Küste gestrandet sein die sie "Huitramannaland " nannten, dem heutigen Neuschottland in Kanada.

Im Jahr 967 n. Chr landete der Wikinger Ullman mit 7 Schiffen und 700 Männern und Frauen im Golf von Mexiko. 20 Jahre später verließen sie Mejico in Richtung Venezuela. Von hieraus durchquerten sie den Kontinent bis zum Pazifik. So kamen sie auch bis nach Chile und Paraguay.

Auch sollen die Schriftzeichen der Guarani indiander denen der skandinavischen Wikinger ähneln die man z.B. in Villa Rica und auf dem Cerrocora finden kann.